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Vier Wochen Dublin: Auslandspraktikum mit Erasmus+
Vier Wochen Dublin: Auslandspraktikum mit Erasmus+

Im Juni 2026 nahmen Schülerinnen und Schüler des KBWR im Rahmen des Erasmus+-Programms an einem vierwöchigen Auslandspraktikum in Dublin teil. Die Teilnehmenden waren in unterschiedlichen Unternehmen und Einrichtungen eingesetzt. Dadurch konnten sie berufliche Erfahrungen sammeln, ihre Englischkenntnisse im Alltag anwenden und zugleich eine neue Kultur kennenlernen.

Praktische Erfahrungen in einem irischen Berufsumfeld

Die Praktikumsplätze waren bewusst vielfältig gewählt. Je nach Einsatzbetrieb übernahmen die Teilnehmenden organisatorische, kaufmännische, serviceorientierte oder pädagogische Aufgaben. Im Mittelpunkt standen nicht nur die fachliche Mitarbeit, sondern auch Zuverlässigkeit, Teamarbeit und die Kommunikation in englischer Sprache.

Der Arbeitsalltag verlangte Eigenverantwortung: Arbeitswege mussten organisiert, Absprachen auf Englisch getroffen und neue Abläufe schnell verstanden werden. Gleichzeitig lernten die Schülerinnen und Schüler eine andere Arbeitskultur kennen. Die Kombination aus Berufspraxis, sprachlicher Herausforderung und selbstständigem Handeln machte den Aufenthalt zu einer wertvollen Lernerfahrung.

Dublin als Lernort

Dublin bot weit mehr als den unmittelbaren Praktikumsalltag. Die Stadt verbindet Tradition und Moderne: historische Straßen und Pubs treffen auf die modernen Docklands und eine internationale Unternehmenslandschaft. Bei Erkundungen der Innenstadt konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Seiten der irischen Hauptstadt kennenlernen.

Besonders prägend war die offene Atmosphäre der Stadt. Dublin wirkte lebendig und international, ohne dabei seine Geschichte und kulturelle Identität zu verlieren. Dadurch wurde deutlich, dass ein Auslandsaufenthalt nicht nur fachliche Kenntnisse erweitert, sondern auch neue Perspektiven auf Gesellschaft, Kultur und Zusammenarbeit eröffnet.

Küste, Kultur und irische Gastfreundschaft

Außerhalb der Arbeitszeit nutzte die Gruppe die Gelegenheit, Dublin und die Umgebung zu erkunden. Mit der Küstenbahn waren Orte wie Howth oder Bray schnell erreichbar. Küstenwege, frische Meeresluft und die irische Landschaft bildeten einen deutlichen Kontrast zur Dynamik der Hauptstadt und machten den Aufenthalt besonders abwechslungsreich. Auch die Menschen hinterließen einen bleibenden Eindruck: Offene und hilfsbereite Begegnungen im Alltag erleichterten das Ankommen.

Beruflich und persönlich über den Tellerrand blicken

Das Arbeiten in einem anderen Land förderte neben dem Fachenglisch vor allem Flexibilität und interkulturelle Kompetenz. Die Teilnehmenden mussten sich auf neue Arbeitsweisen einstellen, Missverständnisse klären und mit Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten. Diese Fähigkeiten sind auch für das spätere Berufsleben von hoher Bedeutung.

Rückblick

Gleichzeitig stärkte der Aufenthalt die persönliche Selbstständigkeit. Sich in einer fremden Stadt zu orientieren, den Alltag zu organisieren und neue Kontakte zu knüpfen, erforderte zunächst Überwindung. Mit jeder Woche wuchs jedoch die Sicherheit im Umgang mit der Sprache und mit ungewohnten Situationen.

Das vierwöchige Auslandspraktikum in Dublin war eine wertvolle Ergänzung zur Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler sammelten praktische Erfahrungen, verbesserten ihre Sprachkompetenz und entwickelten mehr Selbstvertrauen. Zugleich zeigte der Aufenthalt, wie wichtig Offenheit, Flexibilität und professionelles Auftreten in einer internationalen Arbeitswelt sind. Die Erfahrungen aus Dublin werden die weitere berufliche und persönliche Entwicklung nachhaltig prägen.

Adrian (Bildungsgang Industrie)
Dorian (Bildungsgang Spedition)
Jon (Bildungsgang Spedition)

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