
beweglicher Ferientag (Freitag nach Christi Himmelfahrt)
15.Mai
Gemäß Beschluss der Schulkonferenz vom 08.10.2025 ist der 15.05.2026 ein beweglicher Ferientag. An diesem Tag findet keine Schule statt.
Einblicke in die FOS Polizei, persönliche Perspektiven und ein klarer Appell an die angehenden Polizeibeamtinnen und -beamten:
Am 11.09.2026 war Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, zu Gast am KBWR.
Begrüßt wurde der Minister durch unseren Schulleiter Alfred Schwemin. Gemeinsam mit Roberto Martin, Fachbereichsleitung FOS, und Claudia Gutscher, Bildungsgangleitung FOS Polizei, erhielt er zunächst Einblicke in die Entwicklung des Bildungsgangs, der seit 2022 an inzwischen 15 Standorten in Nordrhein-Westfalen angeboten wird. Zum Austausch waren außerdem Lisa an de Meulen, Ausbildungsleiterin der Polizei Duisburg, Frau Gerhards von der Bezirksregierung Düsseldorf sowie Herr Passauer vom Schulministerium zu Gast.
Martin und Gutscher berichteten über die Erfahrungen und Entwicklungen seit dem Start der FOS Polizei. Dabei wurde deutlich, dass der Bildungsgang kontinuierlich weiterentwickelt wird und die Unterrichtsinhalte eng mit den Anforderungen des anschließenden Bachelorstudiums an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV) abgestimmt werden. Auch verschiedene Projekte bereichern die Ausbildung: Beim Projekt „Respekt und Demokratie“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit wichtigen gesellschaftlichen Fragen auseinander. Im Mimikresonanztraining lernen sie, Emotionen frühzeitig zu erkennen und dadurch auch in schwierigen Einsatzsituationen besser zu kommunizieren und deeskalierend zu handeln. Im Projekt „Werbemittel für die Polizei“ wurden von Schülerinnen und Schülern entwickelte Ideen sogar bereits in die Praxis umgesetzt.
Von der FOS Polizei in den Polizeiberuf
Besonders anschaulich wurde der Austausch durch Absolventinnen und Absolventen der FOS Polizei, die von ihren persönlichen Erfahrungen berichteten. Ihre Wege zur Polizei waren dabei ganz unterschiedlich: Interesse an Menschen und Sprache, der Wunsch nach einem abwechslungsreichen und krisensicheren Beruf, Erfahrungen nach einer abgeschlossenen Ausbildung oder auch der Weg über die Bundeswehr führten sie schließlich zur Polizei.
Einigkeit bestand darin, dass die zwei Jahre an der FOS Polizei einen wichtigen Grundstein gelegt haben. Durch die Praktikumsabschnitte konnten die Schülerinnen und Schüler frühzeitig den Polizeialltag kennenlernen und herausfinden, ob der Beruf tatsächlich zu ihnen passt. Gleichzeitig half die Verbindung von praktischen Erfahrungen und rechtlichen Unterrichtsinhalten dabei, die Abläufe und Strukturen der Polizei besser zu verstehen.
Auch für das anschließende Studium an der HSPV sehen die Absolventinnen und Absolventen deutliche Vorteile: Viele Abläufe und Inhalte sind bereits bekannt, der Einstieg fällt leichter, weil man bereits Polizeierfahrungen mitbringt. Gleichzeitig betonten sie, dass die FOS Polizei kein Selbstläufer ist: Wer den Weg erfolgreich gehen möchte, muss von Anfang an aufmerksam mitarbeiten und kontinuierlich lernen.
„Ihr seid die Gesichter des Staates“
In seiner anschließenden Rede machte Herbert Reul deutlich, welche Verantwortung mit dem Polizeiberuf verbunden ist. Gute Leistungen in der FOS Polizei seien eine wichtige Grundlage, die Anforderungen des anschließenden Studiums an der HSPV gingen jedoch noch einmal deutlich weiter. „Lernen, Dranbleiben, Ausdauer und Disziplin“ seien entscheidend. Die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass insbesondere in den rechtswissenschaftlichen Fächern noch Potenzial bestehe, die Vorbereitung auf das Studium weiter zu verbessern.
Gleichzeitig richtete Reul einen eindringlichen Appell an die Schülerinnen und Schüler: „Ihr seid die Gesichter des Staates.“ Für ihn sei Polizistin oder Polizist nicht einfach nur ein Beruf, sondern ein Auftrag. Die Polizei trage maßgeblich dazu bei, dass Menschen dem Staat und seinen Institutionen vertrauen können. Der Schutz des Rechtsstaates und der respektvolle Umgang mit allen Menschen seien dabei von zentraler Bedeutung.
Reul sprach auch über die besonderen Herausforderungen des Polizeiberufs. Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung seien entscheidend. Man müsse sich – nicht nur in Einsatzsituationen – aufeinander verlassen können und auch den Mut haben, Kolleginnen und Kollegen anzusprechen, wenn diese sich möglicherweise in eine falsche Richtung entwickelten. Das Bild der „Polizeifamilie“ beschreibe diesen besonderen Zusammenhalt sehr gut.
Viele Fragen – klare Antworten
Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, dem Minister ihre Fragen zu stellen. Dabei ging es unter anderem um die Zukunft der FOS Polizei. Reul machte deutlich: „Die Entscheidung liegt in Ihrer Hand.“ Die bisherigen Erfahrungen lieferten wichtige Erkenntnisse darüber, wie der Bildungsgang weiterentwickelt und die Schülerinnen und Schüler noch gezielter auf das anschließende Studium vorbereitet werden können. Wenn es gelingt, diese Übergänge weiter zu verbessern, sieht Reul gute Perspektiven für die Zukunft der FOS Polizei – bis hin zu einer möglichen Erweiterung des Modells.
Auch Fragen zur Teamarbeit, zur Motivation für das Ministeramt, zu Angriffen auf Einsatzkräfte, zur personellen Entwicklung der Polizei und zu neuen technischen Möglichkeiten wurden offen und ausführlich beantwortet.
Claudia Gutscher bedankte sich herzlich bei Minister Reul für seinen Besuch und sein großes Interesse an den Schülerinnen und Schülern. Für sie war der Termin auch persönlich etwas Besonderes: Reul war ihr Politiklehrer während ihrer Gymnasialzeit. Gemeinsam habe man an diesem Tag nicht nur auf die Entwicklung der FOS Polizei zurückgeschaut, sondern zugleich einen Blick auf ihre Perspektiven für die Zukunft geworfen.
Ein gemeinsames Gruppenfoto mit Minister Reul und den Beteiligten bildete den Abschluss eines besonderen Besuchs, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Im Juni 2026 nahmen Schülerinnen und Schüler des KBWR im Rahmen des Erasmus+-Programms an einem vierwöchigen Auslandspraktikum in Dublin teil. Die Teilnehmenden waren in unterschiedlichen Unternehmen und Einrichtungen eingesetzt. Dadurch konnten sie berufliche Erfahrungen sammeln, ihre Englischkenntnisse im Alltag anwenden und zugleich eine neue Kultur kennenlernen.
Praktische Erfahrungen in einem irischen Berufsumfeld
Die Praktikumsplätze waren bewusst vielfältig gewählt. Je nach Einsatzbetrieb übernahmen die Teilnehmenden organisatorische, kaufmännische, serviceorientierte oder pädagogische Aufgaben. Im Mittelpunkt standen nicht nur die fachliche Mitarbeit, sondern auch Zuverlässigkeit, Teamarbeit und die Kommunikation in englischer Sprache.
Der Arbeitsalltag verlangte Eigenverantwortung: Arbeitswege mussten organisiert, Absprachen auf Englisch getroffen und neue Abläufe schnell verstanden werden. Gleichzeitig lernten die Schülerinnen und Schüler eine andere Arbeitskultur kennen. Die Kombination aus Berufspraxis, sprachlicher Herausforderung und selbstständigem Handeln machte den Aufenthalt zu einer wertvollen Lernerfahrung.
Dublin als Lernort
Dublin bot weit mehr als den unmittelbaren Praktikumsalltag. Die Stadt verbindet Tradition und Moderne: historische Straßen und Pubs treffen auf die modernen Docklands und eine internationale Unternehmenslandschaft. Bei Erkundungen der Innenstadt konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Seiten der irischen Hauptstadt kennenlernen.
Besonders prägend war die offene Atmosphäre der Stadt. Dublin wirkte lebendig und international, ohne dabei seine Geschichte und kulturelle Identität zu verlieren. Dadurch wurde deutlich, dass ein Auslandsaufenthalt nicht nur fachliche Kenntnisse erweitert, sondern auch neue Perspektiven auf Gesellschaft, Kultur und Zusammenarbeit eröffnet.
Küste, Kultur und irische Gastfreundschaft
Außerhalb der Arbeitszeit nutzte die Gruppe die Gelegenheit, Dublin und die Umgebung zu erkunden. Mit der Küstenbahn waren Orte wie Howth oder Bray schnell erreichbar. Küstenwege, frische Meeresluft und die irische Landschaft bildeten einen deutlichen Kontrast zur Dynamik der Hauptstadt und machten den Aufenthalt besonders abwechslungsreich. Auch die Menschen hinterließen einen bleibenden Eindruck: Offene und hilfsbereite Begegnungen im Alltag erleichterten das Ankommen.
Beruflich und persönlich über den Tellerrand blicken
Das Arbeiten in einem anderen Land förderte neben dem Fachenglisch vor allem Flexibilität und interkulturelle Kompetenz. Die Teilnehmenden mussten sich auf neue Arbeitsweisen einstellen, Missverständnisse klären und mit Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten. Diese Fähigkeiten sind auch für das spätere Berufsleben von hoher Bedeutung.
Rückblick
Gleichzeitig stärkte der Aufenthalt die persönliche Selbstständigkeit. Sich in einer fremden Stadt zu orientieren, den Alltag zu organisieren und neue Kontakte zu knüpfen, erforderte zunächst Überwindung. Mit jeder Woche wuchs jedoch die Sicherheit im Umgang mit der Sprache und mit ungewohnten Situationen.
Das vierwöchige Auslandspraktikum in Dublin war eine wertvolle Ergänzung zur Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler sammelten praktische Erfahrungen, verbesserten ihre Sprachkompetenz und entwickelten mehr Selbstvertrauen. Zugleich zeigte der Aufenthalt, wie wichtig Offenheit, Flexibilität und professionelles Auftreten in einer internationalen Arbeitswelt sind. Die Erfahrungen aus Dublin werden die weitere berufliche und persönliche Entwicklung nachhaltig prägen.
Adrian (Bildungsgang Industrie)
Dorian (Bildungsgang Spedition)
Jon (Bildungsgang Spedition)
Die Sommerprüfung der Rechtsanwalts- beziehungsweise Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten ist erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler haben ihre Abschlussprüfung bestanden und im Rahmen der Lossprechungsfeier ihre Zeugnisse erhalten.
Überreicht wurden die Abschlusszeugnisse von der Klassenlehrerin Frau Gutscher sowie Herrn Rechtsanwalt Udo Steinke. In ihren Grußworten würdigten Fachbereichsleiter Herr Schuster und der Vertreter der Rechtsanwaltskammer die hohe Bedeutung des Berufs – insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung und des Einsatzes künstlicher Intelligenz. Sie betonten, dass qualifizierte Fachkräfte auch künftig eine unverzichtbare Rolle in der rechtlichen Praxis spielen werden.
Im Anschluss wurde der erfolgreiche Ausbildungsabschluss gemeinsam mit Familie, Freunden und Lehrkräften im AV Conceptstore in Duisburg gefeiert.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete das Kollegium des KBWR am 16. Juli 2026 gleich drei langjährige Kolleginnen und Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand. Nach jeweils mehr als 30 Jahren engagierter Arbeit an unserer Schule endet für Anne Bethscheider, Monika Samson und Edgar Damschen ein bedeutender Abschnitt ihres beruflichen Lebens – und gleichzeitig beginnt ein neuer mit hoffentlich viel Zeit für all das, was im Schulalltag manchmal zu kurz gekommen ist.
Den offiziellen Auftakt der Verabschiedung übernahm unser Schulleiter Alfred Schwemin, der den beiden Kolleginnen und ihrem Kollegen die Urkunden der Bezirksregierung Düsseldorf überreichte. In seiner Ansprache würdigte er ihr jahrzehntelanges Engagement in den unterschiedlichsten Bildungsgängen und bedankte sich herzlich für ihren Einsatz, ihre Verlässlichkeit und die vielen Spuren, die sie am KBWR hinterlassen haben.
Nach dem formalen Teil wurde es persönlich, abwechslungsreich und immer wieder auch augenzwinkernd: Die verschiedenen Bildungsgänge verabschiedeten ihre langjährigen Wegbegleiterinnen und ihren Wegbegleiter mit individuellen Beiträgen und Erinnerungen. Für eine besondere Überraschung sorgte die Fachkonferenz Englisch, die ihre guten Wünsche und Anregungen für den Ruhestand – selbstverständlich stilecht – auf Englisch vortrug.
Ein ganz besonderer Höhepunkt der Verabschiedung folgte kurz darauf: Mit einer eigens umgedichteten Version des Songs „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen brachte das Kollegium den Saal zum Schmunzeln, Mitsingen und an der einen oder anderen Stelle sicherlich auch zum Innehalten. Ein gelungener Beweis dafür, dass Abschiede zwar traurig sein können, aber ebenso voller Dankbarkeit, Wertschätzung und gemeinsamer Erinnerungen stecken.
Beim anschließenden Buffet blieb schließlich ausreichend Zeit für persönliche Gespräche, viele Anekdoten aus mehr als drei Jahrzehnten Schulgeschichte und zahlreiche gute Wünsche für den neuen Lebensabschnitt.
Zum Abschluss richteten auch die drei, die nun in den Ruhestand starten, noch einige persönliche Worte an das Kollegium. Sie wünschten allen weiterhin viel Freude an der Arbeit am KBWR, ein gutes Miteinander und nun zunächst einmal erholsame und sonnige Sommerferien.
Wir bedanken uns herzlich bei Anne Bethscheider, Monika Samson und Edgar Damschen für ihr langjähriges Wirken, ihren Einsatz und die vielen schönen gemeinsamen Jahre. Für den Ruhestand wünschen wir ihnen Gesundheit, Glück, viele unvergessliche Momente – und vor allem, dass der Wecker künftig nur noch dann klingelt, wenn sie es selbst so möchten.
Bereits zum dritten Mal konnten wir den Schülerinnen und Schülern unserer Fachoberschule Polizei zum Bestehen der Fachhochschulreife gratulieren und ihnen ihre Abschlusszeugnisse überreichen. Insgesamt erreichten 26 Schülerinnen und Schüler die Fachhochschulreife. Zwei von ihnen schlossen mit dem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,0 ab.
Die feierliche Zeugnisverleihung fand am 10. Juli 2026 – wie bereits in den vergangenen Jahren – in den Räumlichkeiten der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) statt. Gemeinsam mit ihren Familien, Freunden sowie Vertretungen der Ausbildungsleitung der Polizei Duisburg feierten die Absolventinnen und Absolventen ihren erfolgreichen Abschluss.
Seitens des KBWR nahmen Schulleiter Alfred Schwemin, sein Stellvertreter Dirk Plüschau, der Fachbereichsleiter der FOS Polizei Roberto Martin, die Bildungsgangleiterin Claudia Gutscher sowie mehrere Lehrkräfte, die die Klasse während ihrer Schulzeit begleitet haben, an der Feier teil.
Die Zeugnisverleihung bildete einen würdigen Abschluss einer zweijährigen Schulzeit. Wir freuen uns, erneut einen Jahrgang der FOS Polizei verabschieden zu können und wünschen allen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg viel Erfolg, Gesundheit und alles Gute.
















